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Mediadaten

Folgend stehen Ihnen unsere Mediadaten 2014 zum Download bereit:

Mediadaten 2014

Über Gut

Der Fokus von GUT liegt in den positiven Geschichten, die unsere schöne Heimat schreibt. Stille Helden, große Errungenschaften, Werte und Traditionen finden in GUT die Aufmerksamkeit, die sie verdienen.

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Derzeit versenden wir das Magazin an ca. 18.000 Personen (Stand: Jänner 2014) direkt und adressiert. Weiters liegt das Qualitätsmagazin in der TILAK, bei allen Tiroler Hausärzten und ausgewählten Coiffeuren auf. 2.000 Stück werden in Tirols Kioske vertrieben.

Aufgrund unseren Gesellschaften zugehörigen Medien wie der Oberländer Rundschau, Seefelder Plateauzeitung, UrlaubPUR,  Seefeld TV, Rundschau TV, Zielgruppen-TV etc. können wir auf ein gesundes und großes Netzwerk an Erfahrung und Werbemöglichkeiten zurückgreifen.

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Herausgeber: Bernhard Rangger
Chefredakteur: Bernhard Rangger
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Stv. Chefredaktion: Josef Hornsteiner
Redaktion: Gebi Schnöll, Bernhard Neuner, Lisa Grießer, Mag. Andrea Moser, Ursula Philadelphy, Max Paua, Karl Kessler, Klaus Markovits, Eva Lechner, Univ.-Doz. Dr. Bettina Schlorhaufer, Marion Witting Msc
Kolumnisten: Mia Melo-Lontha
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U(h)rige Unikate
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Kreative Hingucker sind die Holzzahnraduhren, die der Lechtaler Bernd Sojer aus den verschiedensten Hölzern in Handarbeit herstellt.
Text: Lisa Thurner
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Fotos: Andreas Amplatz

Zahn um Zahn gleitet das eine Zahnrad in das andere über. Leises, angenehmes Ticken zeigt an, dass die Sekunden vergehen. Große und kleine Zahnräder treiben die Zeiger an, die die Zeit anzeigen. Individuell und etwas Besonderes sind die Uhren, die Bernd Sojer aus Holz in seiner Dreiraumwohnung in Lechaschau anfertigt – sogenannte Holzzahnrad-Uhren oder Holzräder-Uhren. Diese sind wahre Einzelstücke und ziehen so manchen Blick auf sich. Außerdem stellt er Kugelschreiber, Schmuck und kleine Dekoartikel her. Der gelernte Werkzeugmaschineur arbeitet bei Plansee SE als Laserschneider und wurde vor zirka drei Jahren zum Uhrenkreateur, als er bemerkte, dass er zu Hause seine Zeit ‚ohne Zeit’ verbrachte. „Die Idee kam erst, als mir aufgefallen ist, dass ich keine einzige Uhr in der Wohnung habe. Ich wollte aber nicht irgendeine Uhr, sondern etwas Spezielles. Ich habe mich dann im Internet schlau gemacht und habe alte Uhren gefunden, die mich sofort begeistert haben. Ich bin ein Fan von solchen Pendeluhren. Da ich aber nirgends eine Plattform gefunden habe, wo man sie erwerben kann, hab ich mir gedacht, okay, dann bau dir selber eine aus Holz“, erzählt Bernd.

Aller Anfang ist schwer

Für das Material Holz hat sich der Lechaschauer entschieden, weil es sich gut verarbeiten lässt und das Basteln damit auch zu Hause möglich ist. Er hat mit Anleitungen aus dem Internet begonnen, seine ersten Werke herzustellen, wobei das gar nicht so einfach war, wie er uns schildert: „Die ersten Stücke sind im Müll gelandet, aber nach und nach hat’s zu funktionieren begonnen und dann waren die ersten Stücke fertig. Ungefähr 25 Stücke werd’ ich bisher schon gemacht haben.“
Bernd verarbeitet unter anderem Holz, das er im Baumarkt kauft wie Multiplex oder Schichtholz. Aber auch Schwemm- bzw. Treibholz von den Bächen aus der Region verwertet er. Bei Wanderungen und Spaziergänge am Lech sammelt er schöne einzigartige Stücke. Zum größten Teil fertigt er seine Uhren in Handarbeit. Zur Vereinfachung und Arbeitserleichterung hat er sich eine CNC-Fräsmaschine gebaut, damit ihm das Ausfräsen der Zahnräder leichter fällt. Über ein CAD-Programm gibt er seine Motive an die Maschine weiter. Viele Kleinarbeiten tätigt er dennoch händisch. „Ich finde das Element Holz einfach faszinierend. Natürlich hat Holz seine Tücken und Macken, da es immer am Arbeiten ist. Aber beim Basteln kann ich meine ganze Energie einfließen lassen“, erzählt er begeistert.
„Andere Materialien verwende ich nur, wenn es nicht anders geht. Das Gewicht für die Pendeleinstellung, um die Geschwindigkeit zu regulieren, ist zum Beispiel aus Messing. Für andere Werkstoffe fehlen mir die passenden Maschinen und Werkzeuge“, erklärt er. „Angetrieben werden die Uhren durch ein schwingendes Pendel, das mit einem Neodym-Magneten versehen ist. Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich eine Schaltung, die den Magneten schwingen lässt. Die Geschwindigkeit lässt sich über ein Gewicht einstellen.“

Kreative Ideen

Die verschiedensten Motive, wie Musikinstrumente, Bäume, Schiffe, Beile, Weingläser und vieles mehr, bilden die Basis für seine kreativen Unikate. „Anfangs hab’ ich mir alles selber ausgedacht: Alles was mich faszinierte, wollte ich in Form einer Uhr umsetzen. Als dann einige Freunde und Kollegen meine Werke gesehen haben, sind Anregungen gekommen, was ich alles versuchen könnte“, verrät Bernd. Die Herstellung von Kugelschreibern und Schmuck ist so nach und nach dazu gekommen. Aus Holz, das ihm zu schade ist, um es in den Abfall zu schmeißen oder zu verbrennen, macht er kleine Schmuckstücke. Aus Zirbenholz fertigt er Untersetzer für Wasserkaraffen. Bernd hat die Idee, aus Zirbenholz Duftstecker fürs Auto zu machen und diese mit Zirbenöl zum Duften zu bringen. Allerdings muss er diesen Einfall noch reifen lassen.
Bisher hat er die Uhren innerhalb der Familie verschenkt oder als Geschenk für Vereine oder ähnliches angefertigt. Da er viel positives Feedback erhält, spielt er mit dem Gedanken, seine Werke als freischaffender Künstler zu verkaufen. „Wenn ein fertiges Exponat meine Wohnung verlässt, ist es doch recht schmerzhaft, weil viel Arbeit sowie Erinnerungen und Emotionen darin stecken“, vertraut er uns an.
„Für mich ist das Uhrenbasteln ein perfekter Ausgleich zu meiner Arbeit bei Plansee. Ich kann vom Alltag abschalten und meinen Gedanken freien Lauf lassen. Ich möchte mit meinen Arbeiten auch andere Menschen glücklich machen“, bemerkt der Lechtaler. Über Facebook oder über seine Homepage können sich Interessenten melden. Bernd nimmt auch gerne besondere Aufträge an. Sie stellen eine Herausforderung dar.

1985

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