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Mediadaten

Folgend stehen Ihnen unsere Mediadaten 2014 zum Download bereit:

Mediadaten 2014

Über Gut

Der Fokus von GUT liegt in den positiven Geschichten, die unsere schöne Heimat schreibt. Stille Helden, große Errungenschaften, Werte und Traditionen finden in GUT die Aufmerksamkeit, die sie verdienen.

Wir sagen GUT hier zu leben!

Derzeit versenden wir das Magazin an ca. 18.000 Personen (Stand: Jänner 2014) direkt und adressiert. Weiters liegt das Qualitätsmagazin in der TILAK, bei allen Tiroler Hausärzten und ausgewählten Coiffeuren auf. 2.000 Stück werden in Tirols Kioske vertrieben.

Aufgrund unseren Gesellschaften zugehörigen Medien wie der Oberländer Rundschau, Seefelder Plateauzeitung, UrlaubPUR,  Seefeld TV, Rundschau TV, Zielgruppen-TV etc. können wir auf ein gesundes und großes Netzwerk an Erfahrung und Werbemöglichkeiten zurückgreifen.

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Landesgericht Innsbruck
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+43-(0)5238 53349

Herausgeber: Bernhard Rangger
Chefredakteur: Bernhard Rangger
Creative Director: Peter Prantner
Stv. Chefredaktion: Josef Hornsteiner
Redaktion: Gebi Schnöll, Bernhard Neuner, Lisa Grießer, Mag. Andrea Moser, Ursula Philadelphy, Max Paua, Karl Kessler, Klaus Markovits, Eva Lechner, Univ.-Doz. Dr. Bettina Schlorhaufer, Marion Witting Msc
Kolumnisten: Mia Melo-Lontha
Fotoredaktion: Stephan Elsler,Maren Krings, Julia Moll, Heinz Holzknecht

Videoredaktion: Hannes Rangger, Bernhard Neuner, Lisa Grießer
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Offenlegung gemäß §25 Mediengesetz

Medieninhaber/Firmensitz: rabemedia gmbh, Hohe-Munde-Straße 61, 6100 Seefeld in Tirol

Unternehmensgegenstand: Verlegen von Zeitschriften, Herstellung von Filmen, Videofilmen und Fernsehprogrammen, Vermarktung und Vermittlung von Werbezeiten und Werbeflächen, Erbringung von sonstigen Informationsdienstleistungen, Erwerb, Verwaltung und Vermietung von Immobilien, Beteiligung und Übernahme der Geschäftsführung bei anderen Unternehmen und Gesellschaften mit gleichem oder ähnlichem Unternehmensgegenstand sowie der Pachtung von solchen Unternehmen, Betrieb aller zur Förderung der Unternehmensgegenstände notwendigen und nützlichen Geschäfte und Geschäftszweige.

Grundlegende Blattrichtung: Gemeindegut ist ein unabhängiges österreichisches Monatsmagazin, welches sich mit allen für Tirol relevanten Themen aus Gesellschaft, Land, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Tradition, Tiroler Lebensart, Kultur beschäftig.

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Druck: Niederösterreichisches Pressehaus, Druck und Verlagsgesellschaft m.b.H., A-3100 St-Pölten
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Die Legende um die „Gallzeiner“
Die Legende um die "Gallzeiner"
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Die Legende um die „Gallzeiner“
Vor 50 Jahren entstand im Keller eines Gallzeiner Hauses die erste "Gallzeiner Rodel" – ein solides Handwerksstück abseits der Massenferigung
Text: Erwin Hofbauer
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Fotos: Erwin Hofbauer

Mit leuchtenden Augen berichtete Bernhard Lederwasch über sein Unternehmen, die „Gallzeiner Rodel“: Gleich zu Beginn erzählte der Tischlermeister: „Es ist die Leidenschaft, der persönliche Kontakt mit den Kunden, das Eingehen auf die jeweiligen Käufer, was unsere Rodel so einzigartig macht. Die Liebe für die Details, die Handarbeit hinter den einzelnen Teilen und dass jede Rodel individuell gebaut wird. Jede ‚Gallzeiner‘ ist ein Unikat!“ Die Firma „Gallzeiner Rodel“ ist ein Einmannbetrieb, bei dem der Meister, Bernhard Lederwasch, die Endarbeiten und den Feinschliff selbst macht. Nur einen Mitarbeiter hat dieses Traditionsunternehmen beschäftigt, der bei den Vorarbeiten hilft. Die jahrelange Erfahrung, die ein Rodelbauer benötigt, hat Bernhard Lederwasch von seinem Schwiegervater, Josef Brunner sen., gesammelt.

Der Anfang der "Gallzeiner"

Vor 50 Jahren war es die Begeisterung fürs Rodeln, die Josef Brunner sen. zum Rodelbau führte. Auf der Suche nach dem geeigneten Produkt fiel der Startschuss für die „Gallzeiner Rodel“. Was zu Beginn nur ein Hobby war, entwickelte sich zum Gewerbe. Schon bald sprachen die Rodelfans nicht mehr davon, eine Rodel zu kaufen, nein, es hieß, es muss eine „Gallzeiner“ sein.
Zusammen mit seiner Frau Herta und seinen Kindern entstand um Josef Brunner sen. ein Handwerksbetrieb, der von Gallzein nach Jenbach übersiedelte. Legendär wurde die „Gallzeiner Rodel“, deren Betrieb seit über vier Jahren von Josef Brunners Tochter Helga mit ihrem Mann Bernhard Lederwasch geführt wird.

Der Herzchirurg unter den Tischlern

Jahrzehntelang arbeitete Bernhard Lederwasch in der Rodelwerkstatt seines Schwiegervaters, Josef Brunner sen., mit. All die Erfahrungen Brunners bekam er mit auf seinen Weg. Bernhard Lederwasch erklärte in seiner Werkstatt, dass ein Tischler im Grunde ein praktischer Arzt im Holzbau ist. So wie sich ein Arzt weiterentwickelt und Erfahrungen sammelt, habe das auch er gemacht und sich so zum Herzchirurgen – zum Rodelbauer – hochgearbeitet. Eine Lehrzeit von über 30 Jahren. Natürlich ist Bernhard Lederwasch selbst begeisterter Rodler und fast jedes Wochenende auf den Rodelbahnen im Bezirk Schwaz anzutreffen. „Das ist eines der Geheimnisse der ‚Gallzeiner Rodel‘. Wir sind bei den Kunden und lernen dadurch, was verbessert gehört oder was die Wünsche der Rodler sind!“, behauptet Bernhard Lederwasch, während er gerade ein Rodelteil fertig schleift.

Ein begehrtes Unikat

Bernhard Lederwasch und seine Frau Helga sind gewillt, die alte Tradition, solide Handwerksstücke abseits der billigen Massenfertigung herzustellen, weiterhin zu pflegen. Sie wollen, dass die „Gallzeiner Rodel“ ihre Identität nicht verliert. „Jede Rodel ist individuell hergestellt. Die Kunden kommen zu uns, ich berate sie und danach wird die Rodel gebaut. Bei uns ist alles möglich“, erklärt der junge Unternehmer Bernhard, der ganz nebenbei noch erwähnt, dass er der Einzige im Betrieb ist, der die „Gallzeiner“ zusammenbaut und sie freigibt. Dabei möchte er ein ruhiges Gewissen haben.
„Bei uns zählt die Handschlagqualität und ich bin für meine Kunden so gut wie immer erreichbar. Es gibt auch fast nichts, das ich nicht repariere, sofern es eine ‚Gallzeiner‘ ist!“, sagte Bernhard Lederwasch mit Stolz. Es sind die Geschichten, die eine „Gallzeiner Rodel“ zu etwas Besonderem machen. Die Älteste ist an die 45 Jahre alt. Manche Rodler lassen eine „Gallzeiner“ selbst dann herrichten, wenn sie einen „Totalschaden“ hat. Lederwasch hat Kunden zwischen Barcelona und Hamburg. Es geht den Rodelbegeisterten nicht darum, nur eine Rodel zu besitzen, es muss eine „Gallzeiner“ sein.

Das Phänomen der "Gallzeiner"

Es ist laut Bernhard Lederwasch das Rundherum und weil sie das Rodeln sowie den Rodelbau leben. Zudem ist die „Gallzeiner“ kein „steifer Bock“, sondern eine bewegliche, weiche und dadurch leicht steuerbare Rodel. Die Füße werden mit den Kufen nicht fest verleimt, sondern mit Holzverbindungen verbunden und verschraubt. Dadurch ist gewährleistet, dass wenn eine Schraube bricht, die Rodel nicht auseinander fällt. Unverwechselbare Eigenschaften sind die gepolsterten Komfortsitze mit Stoffüberzug, auf Sonderwunsch der eingestickte Name und auch die 22-Grad-Neigung der Kufen. Mehr gibt Bernhard Lederwasch leider nicht preis. Die Wahl des Holzes, die Schichtverleimung und spezielle Methoden fallen unter die Kategorie Geheimrezept.

Bernhard Lederwasch gibt seinen Kunden gerne Tipps zur Pflege, zum richtigen Rodeln und zum Schienenwachsen. Erfreulich ist mit Bestimmtheit, dass der Betrieb der „Gallzeiner Rodel“, der sich in zweiter Generation befindet, aller Wahrscheinlichkeit nach in die dritte Generation übergeben werden kann. Helga und Bernhard Lederwaschs Sohn zeigt sich bereits sehr interessiert.
Mehr über die legendäre Rodel auf www.gallzeiner-rodel.at

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